Copepoden und Decapoden – Krebstiere vor der Küste Namibias
Ruderfuss- und Zehnfusskrebse spielen innerhalb mariner Ökosysteme eine zentrale Rolle. Sie kommen in großen Mengen vor und stellen eine wichtige Nahrungsquelle für größere Organismen dar. Wissenschaflter der Universität Bremen führen im Rahmen des Projekts Genus (Geochemistry and Ecology of the Namibian Upwelling System) eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Krebstiere im Benguela-Auftriebsgebiet vor der Küste Namibias durch
Der Stickstoffkreislauf im Benguela-Auftriebsgebiet
Stickstoff ist essentieller Bestandteil aller Lebewesen – an Land wie im Meer. Wissenschaftler vom Institut für Biogeochemie und Meereschemie an der Universität Hamburg und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht erforschen im Rahmen des Projekts Genus (Geochemistry and Ecology of the Namibian Upwelling System) den Stickstoffkreislauf im Benguela-Auftriebsgebiet vor der Küste Namibias
Meso- und Makrozooplankton im Benguela-System
Das Zooplankton spielt in allen Ozeanen eine entscheidende Rolle für den Transport von Material von den Primärproduzenten (Phytoplankton) zu den höheren trophischen Ebenen (z.B. Fische). Es setzt sich aus verschiedenen Tiergruppen wie Pfeilwürmern, Nacktschnecken, Salpen, Quallen, und Fischlarven zusammen. Den größten Anteil haben kleine Ruderfußkrebse. Tiere des Zooplankton schweben oder treiben im freien Wasser und
Cyanobakterien – Stickstofffixierer im Ozean
Das Phytoplankton setzt sich aus verschiedenen Algenarten zusammen. Diese pflanzlichen Organismen wandeln durch Photosynthese anorganische Verbindungen in Biomasse um und stehen daher als sogenannte Primärproduzenten am Anfang der Nahrungskette im Benguela-Ökosystem. Eine bedeutende und gleichzeitig spezielle Abteilung dieser Algen sind die Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. Im Gegensatz zu allen anderen Algenarten können die Cyanobakterien den
Krill – ein Schlüsselorganismus im marinen Nahrungsnetz
Euphausiden, besser bekannt als Krill, sind kleine, garnelenartige Krebstiere und gehören zum Zooplankton im Benguela-Auftriebsgebiet. Krill stellt die Nahrungsgrundlage für viele Fische und Meeressäuger dar und dient vor Namibia als Ökosystemanzeiger. Im Arbeitsgebiet kommen mindestens acht verschiedene Krill-Arten vor. Zu Forschungszwecken wird Krill vornehmlich mit dem MOCNESS gefangen: ein Netz, mit dessen Hilfe Zooplankton-Proben aus
Wind und Wassermassen – Physikalische Ozeanographie im Benguela-Auftriebsgebiet
Ein zentrales Anliegen im Projekt GENUS ist die Erforschung der Wassermassen im Benguela-Auftriebsgebiet. Woher kommen die Wassermassen – und welche Eigenschaften haben sie? Dafür werden physikalische Parameter wie der Salzgehalt und die Temperatur gemessen. Daran kann man ablesen, woher die Wassermassen aus dem Südatlantik stammen. Weiterhin sind die Strömungseigenschaften und die Schichtungen von Bedeutung. Dabei
Projekt GENUS: Meeresforschung vor der Küste Namibias
GENUS (Geochemistry and Ecology of the Namibian Upwelling System) ist ein Verbund von internationalen Forschungsinstituten und untersucht am Beispiel des Auftriebsgebiets vor Namibia die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem von Hochproduktivzonen. Die küstenparallelen Passatwinde und das daraus resultierende Strömungssystem vor der südwestafrikanischen Küste, der sogenannte Benguela-Strom, führen dazu, dass die Region zu einer der
Projekt GENUS – Meeresforschung vor der Küste Namibias (Trailer)
Der GenusPodcast dokumentiert die Arbeiten im Forschungsprojekt GENUS (Geochemistry and Ecology of the Namibian Upwelling System). Im Meeresgebiet vor Namibia bringt der Benguela-Strom nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche und sorgt damit für einen großen Bestand an Fischen und Meeressäugern. GENUS untersucht die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf das facettenreiche Ökosystem der Region. In den kommenden








Der Benguela Strom vor der Küste Namibias ist eine der fruchtbarsten Meeresregionen der Welt. Kalte Meeresströmungen bringen nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche. Das Gebiet ist bekannt für seinen großen Bestand an Fischen und Meeressäugern. Darüber hinaus spielen Küsten- und Schelfmeere wie das Benguela-Gebiet eine wichtige Rolle bei der Speicherung von Treibhausgasen im Ozean.
Im Projekt GENUS (Geochemistry and Ecology of the Namibian Upwelling System) untersuchen deutsche Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus Namibia und Südafrika das Benguela-Auftriebsgebiet auf mögliche Veränderungen durch den Klimawandel.
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